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Kontrolle der Abmessungen bei eloxierten Aluminiumteilen erfordert eine Vorkompensation während der Bearbeitung, da der Prozess die Dicke aller Oberflächen erhöht. Der Schlüssel liegt im Verständnis der Unterschiede zwischen den Eloxalarten und der Anwendung des korrekten Größenzuschlags.

Für Standard-Typ-II-Eloxierung ist die zusätzliche Dicke minimal. Jedoch für Harteloxierung (Typ III) ist der Aufbau erheblich und muss präzise gesteuert werden. Die Faustregel der Branche für Harteloxierung besagt, dass die Beschichtung zu 50 % in das Material eindringt und zu 50 % nach außen wächst. Dies bedeutet, dass die endgültige Dimensionsänderung pro Oberfläche die Hälfte der Gesamtbeschichtungsdicke beträgt. Beispielsweise fügt eine 50 µm (0,002″) harte Beschichtung jeder Oberfläche 25 µm (0,001″) hinzu.

Um dies zu steuern, müssen die Maschinenbediener die Abmessungen vor dem Oberflächenbehandlunganpassen. Ein Loch muss übergroß bearbeitet werden, um den Aufbau zu kompensieren, während eine Welle untermaßig bearbeitet werden muss. Eine enge Kommunikation mit Ihrem Eloxieranbieter ist entscheidend, um den spezifischen Prozessaufbau zu bestätigen und sicherzustellen, dass Ihre Bearbeitungstoleranz eingehalten wird.


Vor- und Nachteile der Anwendung von Harteloxierung:

  • Vorteile: Erzeugt eine extrem harte, verschleißfeste Oberfläche, die oft die Werkzeug- Stahl Härte übertrifft. Sie bietet einen hervorragenden Korrosionsschutz und elektrische Isolierung und ist somit ideal für anspruchsvolle Anwendungen.
  • Nachteile: Die erhebliche Dicke erschwert das Erreichen enger Bearbeitungstoleranz ohne präzise Vorkompensation. Sie kann Kosten und Vorlaufzeiten erhöhen und die Oberflächenrauheit leicht erhöhen.